Die größte italienische Insel mit dem höchsten und aktivsten Vulkan Europas, dem Ätna.
Unterkunft:
2 Zi.-Whg. "Villa Stromboli" in der Residenza Ancora Bianca in Terme Vigliatore
Tag |
Aktion - Unternehmung - Sehenswürdigkeit |
Sa - 09.05. | Fahrt vom Flughafen in Catania mit dem Mietwagen zur Unterkunft |
So - 10.05. |
Tour von Terme Vigliatore bis Capo d´Orlando und zurück |
Mo - 11.05. |
Fahrt nach Milazzo Erkundung der Fähren zu den Liparische Inseln |
Di - 12.05. |
Ausflug nach Palermo und Cefalú |
Mi - 13.05. |
Ausflug zu den Liparischen Inseln
Lipari und Vulcano |
Do - 14.05. | Nachmittags Ausflug nach Taormina. |
Fr - 15.05. | Pooltag |
Sa - 16.05. | Fahrt von der Unterkunft mit dem Mietwagen zum Flughafen |
Von unserer Unterkunft in Terme Vigliatore im Nordosten der Insel in der Nähe von Milazzo unternahmen wir 4 größere Touren:
Tour 1: Nach Capo d`Orlando und
zurück
Tour 2: Palermo und Cefalú
Tour 3: Bootstour zu den Liparischen
Inseln
Tour 4: Taormina
Tour 5: Ätna/Etna
Für diese Unternehmungen lag unsere Unterkunft recht zentral. Enttäuscht waren wir von Palermo. Da hatten wir uns mehr von erhofft. Zu viele Häuser im maro-den, zerfallenen Zustand und eine Gegend, in der ganz viel Müll herumlag, in der Menschen nach Brauchbarem herumstocherten.
Den Etna haben wir uns diesmal nicht von oben angesehen, da ich den vor einem Jahr, als ich die Segeltour von Spanien nach Sizilien gemacht habe, bereits erwandert hatte. Den Ausflug von damals habe ich hier als Tour 5 eingefügt.
Tour 1
Da es heute sehr windig auf der Terrasse, am Pool und am Strand war, entschieden wir uns zu unserer ersten Tour.
So fuhren wir zunächst auf der SS 113, um dann die erste Auffahrt auf die Autobahn A 20 nach Palermo zu nehmen. In Capo d´Orlando fuhren wir ab und legten die Rückreise auf kleinen Straßen die Küstenstraße entlang wieder zu unserer Unterkunft.
Wenn man die Autobahn im Norden oder die an der Ostküste fährt, reiht sich ein Tunnel an den anderen. Die Autobahn ist weitgehend mautpflichtig.
Das heutige Heiligtum der Basilika wurde kürzlich erbaut (1957 - 1979), aber die Geschichte rund um den Kult ist viel älter, die Ereignisse datieren zwischen dem Ende des 8. Jahrhunderts und dem Beginn des 9. Jahrhunderts.
Von der Basilika hat man einen herrlichen Blick auf die Lagune von Tindari.
Tour 2
Nach einem entspannten Frühstück fahren wir heute nach Palermo, die quirlige Hauptstadt Siziliens. Nicht weit von der Altstadt entfernt finden wir einen Parkplatz. Von der Altstadt sind wir enttäuscht. Viele der schönen alten Häuser verfallen und machen einen recht heruntergekommenen Eindruck. Wir kommen an Straßen vorbei in denen die Werkstätten sich in den Häusern befinden. So gibt es Straßen, in denen metallverarbeitende Handwerksbetriebe oder Betriebe zur Herstellung von Fahrrädern sich befinden. In einer Gegend sind große Müllberge, aus denen vorwiegend Farbige noch Brauchbares zu entdecken versuchen. Zum Schluss schlendern wir noch über einen langen Markt, der sich durch mehrere Straßen zieht und auf dem man so gut wie alles kaufen kann.
vvvvFür Kirchengebäude ungewöhnlich sind deren außen rot gefärbte Kuppeln, die an Islamische Kunst erinnern. Das älteste dieser Kirchengebäude, San Giovanni dei Lebbrosi, wurde bereits im Jahre 1071 von Roger I., noch vor der Eroberung Palermos außerhalb der damaligen Mauern errichtet. San Giovanni degli Eremiti wurde von Roger II. kurz nach seiner Ernennung zum König von Sizilien 1130 als Teil des ersten römisch-katholischen Klosters auf Sizilien erbaut. Neben der heute leerstehenden Kirche ist auch der Kreuzgang gut erhalten.
Der Bahnhof Palermo Centrale ist Endstation der Eisenbahnachse aus Berlin.
Nach Palermo besichtigen wir das charmante Hafenstädtchen Cefalù. Besonders der Normannendom, der sich vor einem riesigen Kalksteinmassiv erhebt, beeindruckt. Auf der Suche nach einem Parkplatz geraten wir in die schmalen Gässchen der Altstadt. Wir brauchen einige Zeit, um dort wieder herauszufinden. Doch dann finden wir auch einen guten Parkplatz nicht weit vom Eingang zur Altstadt entfernt. Wir schlendern durch die idyllischen Gässchen der Stadt und genießen Sie die entspannte Atmosphäre. Bevor wir wieder zu unserer Unterkunft fahren, essen wir noch eine leckere Pizza und Salat an der Uferstraße.
Restauriertes Waschhaus von 1514 mit originalen Waschbecken aus Naturstein und gußeisernen Wasserspeiern.
Tour 3
Die Liparischen Inseln besucht man am Besten von Milazzo aus. Hier gibt es mehrere Schiffe, Fähren und Tragflächenboote, die verschiedene Tagesfahrten unternehmen.
Wir entschieden uns für eine Fahrt (37 Euro) mit einem Tragflächenboot, das morgens um 9 Uhr ablegte und gegen 17 Uhr wieder im Hafen von Milazzo anlegte. Besucht wurden die Inseln Lipari und Vulcano.
Auf Lipari konnten wir für 10 Euro eine Insel-Sightseeing-Tour unternehmen. Hier hatte man herrliche Ausblicke auf die Nachbarinseln und bekam einen Einblick der Insel, die aus 70 % Bimstein besteht.
Auf der Insel Vulcano hatte man die Möglichkeit eine 1,5 stündige Wanderung auf den Vulkan zu machen, ein Bad in den heißen Quellen zu nehmen oder ein Sonnenbad am Strand zu genießen.
Tour 4
Taormina ist ein absolutes Muss für jeden Sizilien-Reisenden. Aufgrund der malerischen Landschaft und vieler historischer Sehenswürdigkeiten ist die Stadt an der Ostküste eines der wichtigsten Touristenzentren Siziliens. Der Eintritt von 8 Euro in das antike Theater mit Blick auf den Ätna und den Golf von Giardini-Naxos und die kleine Insel Isola Bella vor der Küste Taorminas ist sicherlich ein Höhepunkt und sein Geld wert. Anschließend bummelt man durch die kleinen Gässchen und lässt sich durch die autofreie Corso Umberto treiben und verweilt auf dem Plazza Duomo.
Tour 5
Der Ätna ist mit rund 3357 Metern über dem Meeresspiegel der höchste aktive Vulkan Europas. 1987 wurde ein Gebiet von etwa 580 Quadratkilometer zum Regionalpark Parco dell´Etna erklärt und Im Juni 2013 hat die UNESCO den Ätna in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen.
Es lohnt sich mit einem Mietwagen herumzufahren und sich die vielen Schönheiten der Insel anzusehen. Durch die Autobahn im Norden und auch im Osten kann man schnell und wenig anstrengend zu den Sehenswürdigkeiten gelangen.
Organisierte Touren werden überall angeboten, sodass man selbst entscheiden kann, ob man auf eigene Faust etwas unternehmen, oder mit einer Reisegesellschaft unterwegs sein möchte.
Will man viel auf der Insel sehen und unternehmen, bietet sich als Ausgangspunkt sicherlich Catania an. Wer einen Strandurlaub bevorzugt, sollte sich m.E. den Süd-Osten der Insel aussuchen.
Spezialist für Rundreisen: