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1. Station - Sanur |
Sanur ist ein Strandbad nahe Denpasar im Süden von Bali. Der Touristenbadeort mit zahlreichen Hotels der gehobenen Preisklasse liegt südöstlich der Inselhaupt-stadt und erstreckt sich von Nord nach Süd über 5 km am Meer entlang. Um den Ort herum verläuft im Westen die stark befahrene Umgehungsstraße Jalan Ngurah Rai, so dass der Ortskern mit der Hauptgeschäftsstrsße Jalan Danau Tamblingan vom Durchgangsverkehr verschont bleibt.
entnommen von: https://de.wikipedia.org/wiki/Sanur
Angekommen in unserem Hotel können wir erst gegen 15.15 Uhr in unser Zimmer, obwohl es laut unserer Buchung ab 14 Uhr frei sein sollte.. Ich nutze die Zeit, um an einem ATM das notwendige restliche Geld für unser Hotel zu holen. Ein nicht einfaches Unterfangen, da 2 ATM´s mir kein Geld auswerfen. Doch nach einem längeren Weg, der durch den geringen Schlaf und die Hitze besonders beschwerlich ist, habe ich das Geld zusammen.
Nachdem wir das Zimmer bezogen haben, besorge ich uns noch einen 5 Liter Wasserkanister, nachdem ich geduscht und auch gleich die durchgeschwitzte Wäsche gewaschen habe.
Nun ist noch genügend Zeit für einen ausgiebigen Bummel zum Strand und anschließend ein leckeres Abendessen in einem der vielen Restaurants. Viele der kleinen Restaurants nennen sich Warung, was eigentlich ein kleiner Straßen-Verkaufsstand für Nahrungsmittel ist.

Die nächsten 2 Tage nutzen wir den herrlichen Dachpool unseres Hotels.
Leider sind die Strände und das Meer in Sanur verdreckt. Die Umweltver-schmutzung der Meere wird einem hier sehr deutlich vor Augen geführt. Immer wieder sieht man Balinesen mit Rechen und Harke den Strand reinigen, aber leider nur mit kurzem Erfolg, da immer wieder Neues vom Meer an den Strand gespült wird.
Es ist etwa 45 Jahre her, als ich das erste Mal auf Bali war. Seitdem hat sich hier sehr viel verändert. Damals haben wir in Kuta beim Bauern übernachtet und die Dusche war ein hochgehängter Kübel mit einem Seil, der vom Bauern mit Wasser gefüllt wurde. Zum Strand ging man durch die Felder des Bauern.
Mittlerweile waren unsere Freunde, die noch einen Zwischenstopp von ein paar Tagen in Singapur gemacht hatten, in Sanur angekommen, sodass wir nun insgesamt 5 Personen waren.
Die Strandpromenade von Sanur ist auf ganz Bali bekannt. Die ausladenden Bäume spenden herrlichen Schatten und immer weht eine leichte Brise. Die Promenade kann und darf mit Fahrrädern befahren werden.
In Sanur hat man die Auswahl vieler Sportarten:
Windsurfen, Kiten, Segeln, Katama-ransegeln, Parasailing, Bananenboot, Donut Boat, Paddle Canoe, Jukung, Jet Ski ....
Die Uferpromenade ist ca. 5 km lang und ermöglicht Fußgängern und auch Fahrradfahrern den unbeschwerten Weg am Meer entlang. Der Strand ist nicht überlaufen, man hat viel Platz und Ruhe. Ca. 150 m vor dem Strand ist ein Riff vorgelagert, das die Wellen am Strand abhält und das Baden und Schwimmen erleichtert.
Oftmals sind sie liebevoll in verschiedenen Farben angemalt. Am Bug befindet sich i.d.R. ein magisches Auge und ein Schnabel.
Ein Jukung ist ein kleines hölzernes Auslegerkanu aus Indonesien. Es ist ein traditionelles Fischerboot, dass auch für den Transport kleiner Gruppen vom Tauchern verwendet wird. entnommen aus wikipedia.de
Viele alte Eingangstüren z.T. mit Korallen verziert vorwiegend zu privaten Grundstücken.
Kleine Geschäfte laden zum shoppen ein und viele Warungs zum preiswerten indonesischen Essen.
Tankstelle für Motorräder in Sanur
Drachen auf Bali gelten als Glücksbringer und werden als Stellvertreter der Götter gesehen.
siehe: Götteranbeter in der Luft ...
Aufgrund der Nähe zum Flughafen bietet sich Sanur für den Beginn oder das Ende der Reise an. Sanur hat eine 5 km lange Promenade, die auch mit dem Fahrrad befahren werden darf und die meiste Zeit Schatten bietet. Das Wasser lädt zum Baden ein, auch für kleinere Kinder, da es flach ins Wasser geht und Strömung und Wellen nicht so stark sind. Wer sich sportlich betätigen will, kann eine der vielen Wassersportarten ausüben.
Aufgrund der Personenanzahl konnte uns das Hotel keinen Wagen mit Fahrer nach Candidasa unserem nächsten 2-tägigen Stopp anbieten. Als wir mit den Fahrrädern umher fuhren sahen wir einen Autoverleih mit größeren Fahrzeugen und als wir noch überlegten, ob das ein passendes Fahrzeug für uns sein könnte, sprach uns Kettet Budaarcana an, der uns nach unserem Anliegen fragte. Er bot sich an, uns mit einem größeren Fahrzeug für 700.000 IDR nach Candidasa zu fahren.
Es ist wirklich einfach einen Fahrer auf Bali zu erhalten und nett sind sie alle.
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