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Kolumbien in 3 Wochen als Backpacker


Bild: Flagge Kolumbiens

Reisende, die ich getroffen hatte, haben schon oft von Kolumbien geschwärmt. So wollte ich schon immer dieses Land kennenlernen und da es nun nicht mehr so gefährlich war, das herrliche Land zu bereisen und außerdem die Möglichkeit bestand es gemeinsam mit der Freundin meines verstorbenen Sohnes zu erkunden, stand einer Reise nichts mehr im Weg.

 

     Meine Sehenswürdigkeiten in den 3 Wochen Rundreise:

 

Bogotá

Salzkathedrale in Zipaquirá

Villa de Leyva

Mongui und die Wanderung: Páramo de Ocetá

Barichara

Medellin

Guatapé

Santa Marta

Parque National Tayrona 

Palomino

Cartagena

Islas del Rosario

 

Die Kolumbianer sind sehr, sehr freundlich und hilfsbereit. Sie sind froh, dass nun so viele Touristen ihr Land besuchen und die fruchtbaren Zeiten des Bürger-krieges vorbei sind. 

Meine Reiseroute:

Hier findest du meine: Reisetabelle 

...und einige Tipps und Informationen meiner Reise.

Bogotá

Bogotá ist die fast 7 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Kolumbiens. Wenn man zum Sonnenuntergang vom Stadtbezirk Santa Fe mit der Seilbahn den 3152 m hohen Cerro de Monserrate hochfährt hat man einen spektakulären Ausblick auf die Stadt. 

Bild: Bogotá nach dem Sonnenuntergang vom Cerro de Monterrate.

 

Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens. Sie hat fast 7 Millionen Einwohner. Wenn man zum Sonnenuntergang vom Stadtbezirk Santa Fe mit der Seilbahn den 3152 m hohen Cerro de Monserrate hochfährt hat man einen spektakulären Ausblick auf die Stadt. 

La Candelaria

La Candelaria ist das historische und kulturelle Zentrum der Stadt, Straßen mit Kopfsteinpflaster, beschauliche Plätze und bunt bemalte Häuser zeugen hier von dem kolonialen Erbe. La Candelaria zählt zu den am Besten erhaltenen historischen Altstädten in Lateinamerika. Der Stadtteil verfügt über ein reichhaltiges Kulturleben. Zahlreiche Bibliotheken Theater und Museen gibt es. Außerdem haben viele Universitäten und Regierungsbehörden hier ihren Sitz. Aufgrund seiner Attraktivität als Bohème-Viertel Bogotás ist La Candelaria ein beliebter Treffpunkt von intellektuellen Randgruppen mit vorwiegend schriftstellerischer, bildkünstlerischer und musikalischer Aktivität oder Ambition und zählt viele Besucher das ganze Jahr über. Hier schlägt das Herz des Nachtlebens und man ist mitten im Herzen Bogotás. Darum bietet es sich an, hier eine Unterkunft zu suchen.

Plaza Chorro de Quevedo und Umgebung

Wir unternahmen eine kostenfreie Führung durch Bogotá (Free walking tour), die morgens um 10 Uhr vom Plaza Chorro de Quevedo startet (gelber Sonnenschirm). Und das wird alles geboten: 

  1. Treffpunkt und Informationsbunt: Chorro de Quevedo

  2. Getränkeprobe des kolumbianischen Getränkes: Chicha (Leicht alkoholischer Maistrunk  

      der Andenländer)

  3. Besichtigung und Erklärung der Graffiti Tour in der Straße "Funnel"

  4. Erklärung und Beköstigung der kolumbianischen Früchte.

  5. Erklärung und Beköstigung von Cocablättern

  6. Unterrichtung von Emerald Classification

  7. Besuch des Plaza de Santander

  8. Besuch des Plaza de Bolivar

  9. Kaffeebeköstigung

Plaza de Bolivar

Bild: Plaza de Bolívar in Bogotá in Kolumbien

Plaza de Bolivar ist der zentrale Platz der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá im Stadtteil La Candelaria. Der Platz ist von historischen Gebäuden umgeben und beherbergt eine Statue von Simón Bolivar.  

Museo de Oro - Goldmuseum

Bild: Totenmaske aus dem Museo de Oro in Bogotá
Totenmaske

 

Die Sammlung präkolumbischer Goldobjekte ist weltweit einzig-artig und gilt als größte ihrer Art (35.000 Stück). Unter den Ausstellungsstücken findet man aber auch aus Ton, Stein, Muscheln, Holz und Textilien fabrizierte Objekte.

Wikipedia 

Museo Botero

Bild: Tanzendes Paar des Künstlers Fernando Botero aus Kolumbien

 

 

Das Museo Botero trägt den Namen des berühmtesten kolumbianischen Künstlers, Malers und Bildhauers Fernando Bolero. Das Museum hält eine Sammlung an Kunstwerken Boleros, darunter Gemälde Zeichnungen und Skulpturen. Daneben sind auch Malereien berühmter internationaler Künstler wie Salvador Dalí und Pablo Picasso zu sehen.

 

Der Eintritt ist frei. 

Salzkathedrale von Zapaquirá

Von Bogotá fuhren wir mit dem Bus nach Zapaquirá, um dort die Salzkathedrale zu besichtigen. 

Bild: Catedral de Sal in Zapaquirá in der Nähe von Bogotá

Heute gehört die Cathedral de San zu den herausragendsten architektonischen und künst-lerischen Bauwerken Kolum-biens und gewann den Titel "Juwel moderner Architektur". Die Bedeutung der Kathedrale beruht in ihrer Funktion für Kulturerbe, Religiosität und Ambiente. 2007 erreichte die Catedral de San in einer Abstimmung über die sieben Weltwunder Kolumbiens die höchste Stimmenzahl und wurde dadurch für die Liste der sieben Weltwunder vorgeschlagen. 

Danach ging es weiter mit dem Bus nach Villa de Leyva. 

Villa de Leyva

Bild: Panoramafoto von dem Platz in Villa de Leyva

Der Dorfplatz Plaza Mayor ist mit 14.000 qm der größte in Südamerika.

Die mit Kopfsteinpflaster versehenen Straßen der alten Kolonialstadt enthalten noch viele aus dem 16. Jahrhundert stammende, gut erhaltene Häuser. In der Umgebung von Villa de Leyva haben sich viele Menschen aus Bogotá hübsche Wochenendhäuser gebaut. 

Casa Terracota

Das von dem Architekten Octavio Mendoza gebrannte, 500 qm große Haus aus Ton, wird als das größte Keramikwerk der Welt betrachtet. Leider konnte es zu unserer Zeit nicht besichtigt werden, da es wegen Streitereien zwischen dem Eigentümer und der Stadt geschlossen war. 

Monguí

Der verschlafene Ort Monguí ist noch verschont vom Touristenrummel. Hier sieht man die Bauern noch im traditionellen kolumbianischen Wollponcho (Ruana). Im Ort findet man mehrere Fußballmanufakturen. 

Páramo de Ozetá

Wer diese ca. 5-stündige Wanderung ohne Guide durchführt sollte sich die kostenlose App "maps.me" herunterladen, um den Weg zu finden. Der Aufstieg ist recht beschwerlich und so sollte man genügend Wasser dabei haben. Das letzte Stück der Wanderung wird einem durch ein Tor verwehrt, an dem ein Hinweisschild steht, dass der weitere Weg privat ist. 

Bild: Die Espeletia oder auch Frailejones genannt

 

 

Die Espeletia auch als Frailejones bekannt ist die Pflanze, die im oberen Bereich des Wanderweges zu sehen ist und beliebtes Fotoobjekt. 

Barichara

Der vielleicht hübscheste Ort Kolumbiens wurde 1978 zum nationalen Kulturerbe erklärt. Es macht Spaß den den alten Straßen von Barichara zu bummeln, auch wenn es manchmal aufgrund er Steigung anstrengend ist. 

Camino Real

Die ca. 10 km lange Wanderung (auch Königsweg genannt) ging von Barichara nach Guane. Von dem kleinen Ort aus kann man dann mit dem Bus zurück nach Barichara fahren, da der Rückweg aufgrund der Steigung und der hohen Temperatur dann zu anstrengend ist.


Von Barichara ging es dann über Bucamaranga nach Medellin. Eine lange und ermüdende Busfahrt, da die Fahrt durch die Berge ging. 

Medellin

In Medellin nahmen wir an einer kostenlosen Graffiti Tour teil, die durch den Stadtteil San Javier, die sogenannte Comuna 13 führte. Ehemals einer der gefährlichsten Stadtteile der Welt zeigt sich heute von einer ganz anderen Seite. Es ist ein bunter Stadtteil geworden mit viel Murals (Wandmalereien, Graffiti), der u.a. die grausige Vergangenheit zu bewältigen versucht. Hier wird nicht mehr mit Drogen gedealt, sondern Hip Hop Gruppen zeigen ihr Können und verdienen sich so Geld.

2011 wurde die längste Freilufttreppe der Welt, eine ins. 348 m lange Rolltreppe gebaut, die den Aufstieg enorm erleichtert. 

Straßenverkauf

Durch den Straßenverkauf von Schmalzgebäck, Eis und Empanadas verdienen die Bewohner u.a. ihr Geld. 

Botero Plaza

Die 23 Skulpturen sind alle aus Bronze. Viele von ihnen waren zuvor in Museen in Paris, New York und Madrid untergebracht. Die Skulpturen haben meist einfache Namen wie "Die Hand", "Eva", "Mutterschaft", "Mann zu Pferd", "Römischer Soldat" Die "Bolero Legende" legt nahe, dass das Reiben der Staturen Liebe und Glück bringt. 

Guatapé

Von Medellin fuhren wir mit dem Bus nach Guatapé, schlenderten durch die hübschen Gassen mit den mit Wandreliefen verzierten Häusern, wanderten am malerischen Stausee entlang und genossen den atemberaubenden Blick vom Felsen "La piedra del Peñol".

Ein lohnender Ausflug, der auch durchaus eine Übernachtung wert ist.

Santa Marta

Die Altstadt von Santa Marta hat mir gefallen, vielleicht auch deswegen, weil meine Erwartungen sehr niedrig waren, aufgrund der Informationen im Lonely Planet. Hier kann man durchaus dem Lärm und Trubel der Geschäfts- und Marktstraßen entfliehen und an einem der Plätze einen Kaffee im Schatten der Bäume genießen.

Tayrona Nationalpark

Mit dem Bus geht´s von Santa Marta von der Calle 11 Ecke Carrera 11 in einstündiger Fahrt an den Eingang zum Naturpark Tayrona. Wichtig ist, dass man dem Busfahrer sagt, wo man aussteigen will, damit man versehentlich nicht in Palomino ankommt. Nach der Bezahlung des Eintritts macht man sich auf den langen Weg, der teilweise recht beschwerlich war, da es 2 Tage vorher unglaublich stark geregnet hatte und der Boden immer noch aufgeweicht und matschig war. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit ist es wichtig, dass man genügend Wasser dabei hat.   

Ich ging gleich bis zum Ende nach El Cabo de San Juan. Dort kam ich dann doch ziemlich erschöpft an und musste erst einmal meinen Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen. 

Tagsüber waren ca. 5 Ausflugsboote angekommen, sodass der Strand recht überfüllt war. 

Den Rückweg am nächsten Tag machte ich mit einer Übernachtung in Arrecifes. Gut dass ich noch Erdnüsse und Rosinen dabei hatte, denn zu essen gab´s dort nichts. Auch die Sanitären Anlagen ließen zu wünschen übrig. Bevor ich gegen 5 Uhr nach Arrecifes ging machte ich ausgiebig Pause am Strand von "La Piscina", wo man auch herrlich baden konnte. 

Palomino

Bild: Der Strand von Palomino

Der Strand von Palomino ist hübsch, das Baden ist allerdings aufgrund der starken Strömung oftmals nicht möglich. Daher ist eine Unterkunft mit Pool sehr angenehm. Ich habe im "The Dreamer Hostel" übernachtet. Die sehr hübsche und gepflegte Anlage ist nicht direkt am Meer gelegen aber nur ca. 100 m entfernt. Das Essen ist besonders lecker. 

 

 

Das indigene Volk der Wuyúu lebt auf der Halbinsel La Guajira und kann vereinzelt in Palomino gesehen werden.

Cartagena de Indias

In Cartagena legen Kreuzfahrtschiffe an, was man dann immer sehen kann, wenn besonders viele Touristen die historische Altstadt durchströmen. Zum Glück wird man nicht besonders von Verkäufern genervt und belästigt. Teilweise kann man es an den Preisen in den Café´s sehen. Daher sollte man sich vorher die Karte genau ansehen.

Parque Del Centenario

Wenn man Glück hat, dann kann man im Parque Del Centenario kleine, lustige Affen, flinke aber zutrauliche Eichhörnchen und sogar einen Leguan beobachten.

Islas del Rosario

Die 28 Inseln liegen ca. 40 km südwestlich von Cartagena de Indias im Karibischen Meer. Vom Hafen in Cartagena buchten wir morgens um kurz vor 9 Uhr unser Ticket mit Lizamar Tours und fuhren um 9.30 Uhr mit der "La Elisabeth Del Mar" zur Playa Blanca wo wir kurz anhielten, um Passagiere abzusetzen und aufzunehmen. Danach ging´s weiter zur kleinen Insel mit dem Aquarium. 

Bild: Langusten

 

Bevor wir beim Aquarium "Oceanario" anlegen werden uns vom Boot aus leckere Langusten für umgerechnet ca. 3 Euro angeboten. 

Danach kann man sich für den Besuch des  Aquariums oder für´s Schnorcheln entscheiden. Beides kostet jeweils 30 COP (ca. 10 Euro).

Was extrem nervig ist, dass die Touristen bedrängt werden etwas zu kaufen. Das habe ich so nirgends in Kolumbien erlebt. Als es dann an die Rückfahrt von Playa Blanca nach Cartagena ging, lief das sehr chaotisch ab. Die Brandung war sehr stark und so musste man schon sehr aufpassen möglichst ohne komplette Dusche und Verletzung auf´s Boot zu kommen. Ich selbst fuhr mit dem falschen Boot zurück, was ich erst selbst bemerkte, als ich drauf war. Und da ich einen Platz ganz hinten auf dem Boot hatte wurde ich mehrfach komplett von den Wellen nassgespritzt.  

Meine 3-wöchige Reise war zu kurz. Gern wäre ich noch länger geblieben, um mir noch mehr in diesem herrlichen Land anzusehen. Doch habe ich so einen guten Grund bald wieder zurück zu fliegen und mir mehr anzusehen. 

Was ich verpasst habe findest du hier


Für die Suche nach Unterkünften bietet sich natürlich booking.com, aber speziell in Kolumbien auch www.hosteltrail.com an.