Malaysia und Indien - Teil 5

Nun sind wir schon eine Woche wieder daheim.

Der Himmel nieselt grau in grau, die Elbe ist mit Tausenden tauender Eisschollen bedeckt und die Temperaturen steigen nur allmählich. Der Kälteschock (plötzlich 50° weniger: von +35° in Saigon und Bangkok auf -15° in Hamburg, beim Umsteigen in Helsinki sogar – 25°)  ist einigermaßen verkraftet. 

Da bereitet es schon Freude, die schönen Erlebnisse der vergangenen 4 Wochen noch einmal im Schnelldurchgang passieren zu lassen:

 

Malaysia

Bild: Tempel in Kuala Lumpur

In Kuala Lumpur (oder kurz KL), dem neben Singapur wohl „westlichsten“ Staat Asiens, bin ich nun schon zum 3. Mal. 

Hier lässt es sich für Touristen preis-wert und gut leben.

Bild: Das Nationalmonument in Kuala Lumpur

 

Das Nationalmonument, das an den 1963 schließlich erfolgreichen Unab-hängigkeitskampf der Malaien erinnert,

ist immer wieder einen Besuch wert.

Indien

Bild: Blick au dem Auto in Chennai

Etwas später lande ich in Indien, einer gänzlich anderen Welt. Dabei ist Chen-nai, das frühere Madras, mit 7 Mio Einwohnern die viertgrößte Stadt des Subkontinents. 

Den Menschen geht es in der Hauptstadt des  prosperierenden Bun-desstaates Tamil Nadu besser als in vielen anderen Teilen Indiens.

Bild: Straßenbild in Chennai

 

 

Die einheimische Küche ist zu Recht für ihre Vielfalt und Würze bekannt.

 

Bild: Reiseleiterin des Stadtrundgangs durch Chennai

Hierüber und über die mehr als 150 000 verschiedenen Hindu-Götter (einer für jeden nur denkbaren Anlass) erfahre ich eine Menge

bei einem Stadtrundgang mit Akila und 2 Mädels aus Buenos Aires.

Bild: Der zweitlängste Strand der Welt (Chennai)

 

Am nächsten Tag begebe ich mich an den mit 13 km angeblich zweitlängsten Strand der Welt. Den längsten hat Miami Beach.

Bild: Das Karl Schmidt Memorial am Strand von Chennai

 

Dort fesselt diese ungewöhnliche Kon-struktion meine Aufmerksamkeit, das Karl Schmidt Memorial.

Wikipedia meint dazu:

“The Karl Schmidt Memorial is an architectural landmark commemorating a European sailor, who drowned in 1930 trying to save the life of a girl. 

It is located at Elliot's Beach in ChennaiTamil NaduIndiaAccording to historians, Schmidt, who had gone to the beach, saw an English girl getting into the water, 

who soon started struggling against the tide. In a successful attempt to save her life, he lost his own. 

The English girl, who Schmidt saved from the sea, attended a party the following evening as though nothing had happened. 

The then governor, who was apparently angry with her, built the memorial to mark Schmidt's gallant act.

Ich sage es ja immer wieder: “Reisen bildet!”

Bild: Die St. Thomas Basilika in Chennai

 

Oder wusstet ihr, dass es nur 3 Kirchen weltweit gibt, die über dem Grab eines der 12 Apostel errichtet worden sein sollen,

darunter die St. Thomas Basilika in Chennai.

Bild: Die 3 größten Kirchen der Welt

Aufgrund der verspäteten Ankunft der CMA CGM Vela in Port Klang, bleiben mir für den Indien-Abstecher nur 4 Tage.

Bild: Mahabalipuram, ein Baudenkmal das dem UNESCO-Weltkulturerbe angehört

Einen davon nutze ich für den Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Mahaba-lipuram, 50 km südlich von Chennai.

Hier befindet sich einer der wichtigsten archäologischen Fundorte Südindiens mit zahlreichen Baudenkmälern aus der Pallava-Zeit (7. bis 9. Jahrhundert).

 

Bild: Baudenkmal - Mahabalipuram in der Nähe von Chennai

So ist das Flachrelief „Die Herabkunft der Ganga“ mit 12 m Höhe und 33 m Breite das wohl größte Felsrelief der Welt.

Wer mehr über den mythologischen Hintergrund erfahren möchte, wird auf Wikipedia schnell fündig. 

Sightseeing bei 38° im Schatten ist allerdings auch nicht ganz ohne.

Bild: Leckeres Essen im Restaurant mit Meerblick am Strand von Chennai

 

Da braucht es schon einen leckeren Fisch zum Lunch mit eiskaltem Kingfisher-Beer.

Thailand

Bild: Leckeres Essen im Chinatown von Bangkok

 

Das „kulinarische Sightseeing“ wird 2 Tage später in Bangkok im Rahmen einer „Food-Tour durch Chinatown“ erfolgreich fortgesetzt.

Bild: Unsere Guides in Bangkok

 

Jetzt endlich zu zweit und mit fachkun-diger Anleitung.

Yummi-yummi oder auf Thai: „Aroi!“

Bild: Reisegruppe vor dem thailändischen Königspalast in Bangkok

 

Am folgenden Tag wird der thailän-dische Königspalast auch von einer koreanischen? Reisegruppe besichtigt.

Die buddhistischen Mönche zahlen den Touristen mit gleicher Münze heim.

Unmittelbar südlich des Königspalastes befindet sich der Tempel „Wat Pho“.

Die Hauptattraktion ist die berühmte 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue.

Dass der Gute hier ohne Air-Condition klar kommen muss, ist unschwer zu erkennen.


und weiter mit  Kambodscha, Vietnam, Thailand ...