Von Hamburg durch den Suezkanal nach Asien - Teil 3

 

 

Die Fahrt der „Wüstenschiffkarawane“ durch den Suez ist schon ein tolles Erleb-nis. 

Bild: Fahrt durch den Suezkanal

  Auf 160 km gibt es keine Brücken.

      ... nur eine mobile Eisenbahn-                     und mobile Straßenquerung

 ... sowie ein paar kleine Fähren. 

Bild: Ich auf dem Containerschiff durch den Suezkanal

 

 

Man muss also nirgends den Kopf einziehen. 

Bild: Mitteilung auf dem Containerschiff

Vor dem Anlaufen von Jeddah, nicht weit entfernt von Mekka, hängt folgende Aufforderung am Pinnboard, worauf wir etwas Merlot für den abendlichen Schlummertrunk in eine unverfängliche Wasserflasche umfüllen: 

Bild: Wein wird in Plastikfalschen umgefüllt

 

 

 

 

Inzwischen ist der Weinvorrat sowieso aufgebraucht und das Astra ist auch aus. 

 

Bild: Am Arbeitsplatz darf das Astra nicht fehlen

 

Das liegt weniger an unserem bescheidenen Konsum, sondern vielmehr an der planwirtschaftlichen Sozialisation unseres russischen Masters. 

Immerhin gibt es noch etwas Becks. 

Bild: Kapitän mit Lotsen auf dem Containerschiff beim "Einparken"

Sein Bolschoi-Talent zeigt der Käpt’n dann allerdings beim Einparken in Jeddah, als er mit dem saudischen Lotsen ein Ballett allererster Güte auf die Backbord-Nock legt: 

Bild: Die saudische Flagge auf unserem Containerschiff

 

 

 

Das erfreut auch die saudische Flagge

Bild: Blick beim Auslaufen aus dem Hafen von Jeddah auf den Suezkanal

 

 

Blick beim Auslaufen aus dem Hafen von Jeddah auf das Rote Meer.

Bild: Seekarte vom Suezkanal

 

Nach dem Auslaufen geht es bald in die "High Risk"- Zone.

Diese durchlaufen wir im Security-Level 2 (mehrere Ausgucks, alle Rollos runter, full-speed). 

Für die 20,5 Kn macht die Schraube (knapp 9 m Durchmesser) an die 90 Umdre-hungen pro Minute.  

Damit würden wir auf der Stresemannstraße in Hamburg locker geblitzt werden. 

Bild: Screen Shot mit dem Smartphone über unseren Standort am Rande des Suezkanals

 

 

Als wir den Golf von Aden wohlbehalten verlassen, bin ich doch etwas erleichtert 

 

(Screenshot von meinem Smart-phone). 

 

 

Anschließend zeigt der Chief uns die „Zitadelle“, eine gut gesicherte Örtlichkeit unter Deck, wo sich die Besatzung bei einem zunächst erfolgreichen Überfall einschließen würde. 

Bild: Die "Zitadelle" auf dem Containerschiff

 

Von hier hat man Zugriff auf die Funk- und GPS-Anlage, so dass man seine Position an das nächstgelegene Atalanta-Kriegsschiff geben kann, dass dann hoffentlich in wenigen Stunden vor Ort wäre. 

Bild: Die Rudermaschine des Containerschiffs

 

 

Danach ein Blick auf die imposante Rudermaschine.

Bild: Der Schiffssarg auf unserem Containerschiff

 

Wir bekommen auch noch den Schiffssarg zu sehen, der zum Glück leer ist. 

bekommen wir auch noch den Schiffssarg zu sehen, 

Bild: Nachricht über den Landgang in Dubai

 

Zum heutigen Frühstück gibt es dann die erfreuliche Nachricht, dass wir morgen in Dubai an Land gehen können. 

 

Die 225 US$ gelten für alle vier zu-sammen. 

weiter geht´s mit meinen Landgang in Dubai ...