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2 Wochen - Kapstadt, Paternoster und die Weinregion

Mein ausführlicher Reisebericht unserer 2-wöchigen Rundreise durch die Weinregion mit vielen Fotos und Tipps.

Bild: Die Karte der Rundreise - Kapstadt, Paternoster und die Weinregion

 

 

 

                Unsere Reiseroute

Kapstadt

Übernachtet haben wir wieder im nördlich von Kapstadt gelegenen Bloubergstrand. Die Fahrt vom Flughafen dauert ca. 40 Minuten und ist dank der App von Maps.me gut zu finden.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen hatten durchbummelten wir die V & A Waterfront,

Bild: Die Waterfront mit Blick auf den Tafelberg

die durch das Kunstmuseum Zeitz MOCAA ein weiteres Highlight dazubekom-men hat. Das zeitgenössisches afrikanisches Kunstmuseum entstand durch den Umbau eines alten ehemaligen Getreidesilos. 

 ehemaliges Getreidesilo           Treppenaufgang         kathedralengleiches Atrium

Nach dem Museumsbesuch kann man den vielen Straßenmusikern zuhören. 

Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Mietwagen ins Stadtzentrum von Kapstadt und durchwanderten den The Company´s Garden, gingen am Parlament und der  Iziko Slave Lodge vorbei zum Rathaus. 

Die Gegend um das Rathaus machte einen recht heruntergekommenen Eindruck und so waren wir froh als wir den Green Market Square erreichten, wo wir einen Kaffee tranken.  

Bild: Die Bucht von Yzerfontein
Die Bucht von Yzerfontein

 

Auf der R 27 ging´s entspannt gen Norden. Ziel war an dem Tag unsere Unterkunft in Paternoster. Doch da die Strecke nicht so lang zu fahren ist konnten wir noch einen Abstecher nach Yzerfrontein machen und einen Blick auf die weite Bucht in uns aufnehmen. 

West Camp NP

Von dort war es nicht mehr weit bis zum West Coast Nationalpark für den man 160 ZAR Eintritt zahlen muss. Hier darf man nur 50 km/h fahren, was auch deswegen schon gut ist, weil man so mehr Tiere sehen kann. So konnten wir auch eine  gewinkelte Schildkröte (Angulate Tortoise) am Straßenrand entdecken und auch einige Strauße, die die Fahrbahn wechselten. 

Unser erster größerer Stop war dann am Jo_Anne´s Beach Cottage. 

Hier lohnt es sich ein wenig zu verweilen, den herrlichen Strand herunter zu laufen, sich in die Sonne zu legen oder gar ein Picknick einzulegen. An dem Parkplatz gibt es ein kleines Haus, dass über die Entstehung, die Vegetation und die Tiere mit viel Fotomaterial informiert. 

Bild: Sanddünen auf dem Weg zur Tsaarsbank
Sanddünen

 

Auf dem Weg zur 2. Station Tsaarsbank begegnen wir hellen Sanddünen die sich gegen den blauen Himmel und dem roten Sand der ungeteerten Straße leuchtend abhe-ben. 

Bild: Der Atlantik mit seiner rauchen und felsigen Küste
Tsaarsbank

Hier an der Westküste ist das Meer recht rauh und teilweise felsig. Der starke Wind lässt uns bald wieder an die Lagune fahren zu unserer 3. Station Kraalbaai. 

Bild: Hausboote in Kraalbaai

 

Diese Hausboote in Kraalbaai kann man mieten.

Bevor wir wieder den Park verlassen, machen wir noch an unserer letzten Station, die an der südlichste Stelle der Lagune liegt, halt. Hier ist der Wind so stark, dass man sich gegen den Wind anstemmen muss, um sich vorwärts zu bewegen. Der Blick vom Hügel gibt einen herrlichen Blick auf die Lagune frei.

Bild: Blick auf die Lagune
Blick auf die Lagune

Nachdem wir den Park wieder verlassen haben schauen wir noch den unzähligen Kitern südlich von Langebaan zu, die die optimalen Bedingungen nutzen. Hier ist das Wasser sehr flach und die Windbedingungen sehr gut. 

Bild: Das Restaurant "Die Strandloper"

 

Schon bald nach Langebaan errei-chen wir das legendäre Restaurant "Die Strandloper".

Leider kommen wir zu spät, das Restaurant ist schon geschlossen. Schade! Vielleicht ein anderes Mal. 

Paternoster

Und dann kommen wir rechtzeitig in Paternoster an, um unser Hotel "Smuggler`s Cottage" zu beziehen und rechtzeitig im Restaurant "Vorstand" ohne Reservierung noch ein Abendessen zu bekommen und dann noch den herrlichen Sonnenuntergang vor unserer Unterkunft mit Blick übers Meer zu genießen. 

Bild: Sonnenuntergang in der Bucht von Paternoster
Bild: Blick auf die Bucht von Paternoster

 

 

 

Der herrliche Strand der Bucht von Paternoster lädt zu langen Wanderun-gen ein. 

Bild: Alts Fischerboot vor einem Wohnhaus in Paternoster

 

 

Vor vielen Häusern in Paternoster findet man ausrangierte alte Fischer-boote vor den Wohnhäusern.

Hier in Paternoster kann man so richtig die Seele baumeln lassen. 

Bild: Cape Columbine im Naturreservat bei Paternoster

 

Der Leuchtturm Cape Columbine im Naturreservat kann von 10 bis 15 Uhr besichtigt werden. Erreichbar ist er über eine Schotterstraße. 

Nach 2 Nächten in Paternoster geht´s auf in die Weinregion. 

Tulbagh

Bild: Unsere Unterkunft in Tulbagh auf einer Weinfarm

Unsere erste Übernachtung auf einem Weingut mit Hotel und Restaurant gibt uns einen ersten Eindruck auf die afrikanische Weinregion. 

 

 

Bei dem Ausblick schmeckt das Früh-stück unter den Weinreben in der ruhigen Natur besonders gut.

 In dem kleinen Ort lohnt ein Spazier-gang durch die ruhige Church Street in der die 32 Häuser im kaphol-ländischen Stil aus dem 18. und 19. Jahrhundert stehen, die unter Denkmalschutz gestellt wurden und heute ein Freilichtmuseum darstellen. 

Absolut lohnend!

Montagu

Nach dem sehenswerten Tulbagh fällt Montagu an der Route 62 ab. Der Ort hat längst nicht so viel zu bieten. So machen wir denn auch am 2. Tag einen Besuch im Montagu Natur Garden. 

Bild: Natur Garden in Montagu
Montagu Natur Garden
Bild: Theewaterskoof Dam am Sonderend River
Theewaterskoof Dam am Sonderend River

 

Auf dem Weg nach Franschhoek kommen wir zum Theewaterskloof Dam der am Sonderend River liegt vorbei, der zu dieser Zeit völlig ausgetrocknet ist. 

Franschhoek

Der 15.000 Einwohner zählende Ort Franschhoek gefällt uns wieder besonders gut, was auch vielen Südafrikanern so geht, weswegen die Immobilienpreise die teuersten Südafrikas sind. Das Stadtbild mit den vielen Restaurants, Straßen-cafés, Boutiquen und Galerien in der Main Road weist auf den ursprünglich französischen Einfluss hin. 

Ein Höhepunkt in Franschhoek ist für uns auch ein köstliches Abendessen im Restaurant Roca. 

Stellenbosch

Von Franschhoek aus haben wir einen Tagesausflug nach Stellenbosch unter-nommen. In der Stadt befindet sich eine der führenden Universitäten Südafrikas. Mir sind die besonderen, einfallsreichen Fahrradständer in der Stadt aufgefallen.

In der Innenstadt von Stellenbosch sind viele Häuser aus der Zeit der Ostindien-Kompanie im Kapholländischen Stil zu sehen.

Afrikaans Monument in Paarl

Auf unserer Fahrt von Franschhoek nach Kapstadt machen wir noch einen kur-zen Stop an dem Afrikaans Monument in Paarl. 

Das Afrikaans-Sprachdenkmal ist der Sprache Afrikaans gewidmet. Es besteht aus verschiedenen sich zuspitzenden konvexen und konkaven Strukturen und symbolisiert Einflüsse unterschiedlicher Sprachen und Kulturen auf das Afrikaans selbst, sowie auf die politischen Entwicklungen in Südafrika.

 

Camps Bay

Bild: Camps Bay
Camps Bay mit Blick auf die 12 Apostel

 

2 Tage übernachteten wir noch in Camps Bay. Wir ziehen Blouberg-strand als Übernachtungsort vor. Doch hatten wir nun den Vorteil Signal Hill, The Green Point Lighthouse und die Promenade dorthin kennenzulernen. 

Hout Bay

Bei herrlichem Wetter fuhren wir dann noch die M6 nach Hout Bay, entlang den 12 Aposteln. Eine sehr lohnende Fahrt. Der Wind in Hout Bay war so stark, dass wir leider keinen Spaziergang am Strand der Bucht von Hout Bay machen konnten.

Bild: Die 12 Apostel auf dem Weg nach Haut Bay
Die 12 Apostel auf dem Weg nach Haut Bay

Kapstadt

Bild: The Green Point Lighthouse
Green Point Lighthouse

 

 

Nach Hout Bay nahmen wir anschlie-ßend Abschied von Kapstadt. Wan-derten die Sea Point Promenade bis zum schönen Green Point Lighthouse bis zur V & A Waterfront.

Bild: Sonnenuntergang am Clifton Beach
Clifton Beach

Zum Schluss noch einen Tipp für jemanden, der in Camps Bay sehr lecker und preiswert essen möchte: The Hussar Grill Camps Bay.



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